Eliten und Massen in Der Gegenrevolutionären Taktik

07/01/2016

Foto von mexikanische Präsident Plutarco Elías Calles.

Foto von mexikanische Präsident Plutarco Elías Calles.

Die Gegenrevolution darf nichts unversucht lassen, auch die Massen für sich zu gewinnen. Kurzfristig jedoch soll dies keineswegs ihr Hauptziel sein. Wenn daher die große Mehrheit nicht auf seiner Seite steht, so ist dies für den Gegenrevolutionär noch lange kein Grund zur Verzweiflung. Eine genauere Geschichtsanalyse zeigt nämlich, daß es keineswegs die Massen waren, die die Revolution gemacht haben. Sie haben die Richtung der Revolution immer nur eingeschlagen, weil hinter ihnen revolutionäre Eliten standen.

Josef Speckbacher, Gemälde von Albin Egger-Lienz

Josef Speckbacher, Gemälde von Albin Egger-Lienz

Hätten diese Eliten in die entgegengesetzte Richtung tendiert, so wären die Massen wahrscheinlich auch in die Gegenrichtung gegangen. Eine objektive Analyse der Geschichte zeigt, daß der Faktor Masse eine zweitrangige Rolle spielt. Wirklich wichtig ist die Bildung der Eliten. Für diese Aufgabe aber kann der Gegenrevolutionär stets mit den Mitteln seiner individuellen Einwirkung gerüstet sein und damit gute Ergebnisse erzielen, möge er auch manchmal mit dem Mangel an materiellen und technischen Hilfsmitteln zu kämpfen haben.

Plinio Corrêa de Oliveira, Revolution und Gegenrevolution, 86-7.
RCR
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