Ungleiche Rechte sind legitim

Alexander II. Nikolajewitsch, Kaiser. Gemälde von Zichy Mihaly

Papst Pius XI. erklärt in der Enzyklika Divini Re­demptoris vom 19.3.1937 folgendes:

„Irren schändlich jene, die leichtsinnig behaupten, daß alle in der menschlichen Gesellschaft gleiche Rechte haben und daß es keine rechtmäßi­ge Über- und Unterordnung gibt.[1]

 

[1] Acta Apostolicae Sedis, Bd. XXIX, N° 4, 31.3.1937, S. 81 und Utz-von Galen, II, 109.

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Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira, Dokumente V, #16., pg. 343

 

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Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe ist eines dieser Themen, über die es viel zu sagen gibt und gleichzeitig es wenig zu sagen gibt. Es gibt wenig zu dieser Anrufung zu sagen, denn was die Muttergottes von der immerwährenden Hilfe betrifft, so weiß ich doch, dass es eine Ikone der Ostkirche, auf einem goldenen Hintergrund, wie es für orientalische Gemälde typisch ist, mit etwas von einer Starre und Unbeweglichkeit, die das noch vom orientalischen Stil beeinflusste Gemälde charakterisiert, und eine Verehrung, die, wenn ich mich nicht irre, im Süden Italiens geboren wurde, wo genau der Einfluss der Ostkirche sehr groß war, sodass es bis heute auf der Insel Sizilien, eine oder zwei römisch-katholische Diözesen gibt des griechischen Ritus, als Folge des griechischen Einflusses auf der Insel Sizilien.

Diese Verehrung verbreitete sich in der ganzen Welt und wurde aus einer Reihe von historischen und konkreten Gründen zur besonderen Anrufung der Kongregation der Redemptoristen. Sie ist, wie wir wissen, Gegenstand der Verbreitung einer ungeheuren Anzahl von Gnaden innerhalb der Kirche, und mit unzähligen Begünstigungen, Schutzzuweisungen und Ablässen von der Kirche ausgestattet worden.

Wir wollen hier etwas über den Titel der Immerwährenden Hilfe sagen, mit dem die Gottesmutter in dieser Andacht verehrt werden wollte und die sich von den vielen anderen Titeln unterscheidet, unter denen sie verehrt wird.

Aber ich möchte zunächst einmal darauf hinweisen, dass dieser Titel mit anderen Formen übereinstimmt, mit anderen Aspekten und mit anderen Titeln, die dieselbe Idee hervorrufen. Zum Beispiel, Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe (perpétuo socorro) (*) und Unsere Liebe Frau Hilfe der Christen (auxiliadora) und Unserer Lieben Frau von Amparo (Schutz, Beistand): wer schützt, hilft, wer beisteht, schützt und hilft in gewisser Weise. Das heißt, diese Anrufungen, unterscheiden sich, weil sie an verschiedenen Orten aufgekommen sind, weil sie den Gläubigen in verschiedenen Anlässen und Umständen empfohlen worden sind, gedenken jedoch Mal die Hilfsbereitschaft der Muttergottes in den Ereignissen des täglichen Lebens, sei es in Angelegenheiten des geistlichen oder des weltlichen Lebens, oder in Ereignissen, die das Schicksal von Einzelpersonen, oder von Familien, Staaten, der Heiligen Kirche, Seelenfamilien betreffen, den Interessen der ultramontanen Sache oder die Sorge, die Häufigkeit, die Güte, die Nachsicht, mit der Sie eingreift, um denen zu helfen, die sie anrufen.

Dieser Begriff jedoch, der vielen Anrufungen gemein ist, hat in der Anrufung der Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe ein eigenes Element. Es ist das Wort „immerwährende“. Bei Unserer Lieben Frau Hilfe der Christen, sagt man nicht Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe der Christen, wie man auch nicht sagt Unsere Liebe Frau vom immerwährenden Schutz oder Beistand (Amparo). Deshalb ist das, was man in dieser Anrufung der Muttergottes besonders ehrt, nicht, dass Sie sehr oft mit großer Freigebigkeit und großer Zärtlichkeit den Menschen hilft, aber es ist die Tatsache, dass diese Hilfe dauerhaft, immerwährend ist. Die Dauerhaftigkeit dieser Hilfe ist worauf der Akzent dieser Anrufung gesetzt wird.

Warum aber die Dauerhaftigkeit dieser Hilfe? Denn wenn Hilfe etwas sehr wertvolles ist, besonders wenn sie von der Königin des Himmels und der Erde kommt, die alles kann, weil sie „die Allmächtig-Bittende“ genannt wurde — diejenige, die durch den Wert ihrer Bitten alles erreicht — wenn diese Hilfe der Muttergottes so wertvoll ist, so ist auf der anderen Seite das Schönste die Tatsache, dass sie immerwährend ist. Stellen wir uns einen Bettler vor, einen Elenden, einen Aussätzigen. Doch diese Person erhält zum Beispiel die Gnade einer Königin. Nehmen wir an, er ist ein Elender aus England, und Königin Elisabeth II. bemitleidet ihn und hilft ihm von Zeit zu Zeit. Wir mögen begeistert sein von der Herablassung der Königin, sich dem demütigsten und erbärmlichsten ihrer Untertanen zuzuwenden und von Zeit zu Zeit von der Höhe ihres Thrones etwas ihrem Untertan zukommen zu lassen. Wir können uns über ihre Gefälligkeit freuen, wir können uns freuen über das Glück dieses Untertanen, wenn ihm diese unerwartete und unverdiente Gnade zukommt, und wir können dann die Herrlichkeit der Königin singen.

Es bleibt aber immer die Frage: Eine solche freiwillige Hilfe, eine von einer solchen Freigebigkeit geleistete Hilfe für jemanden, der es nicht verdient, wird diese Hilfe nicht einmal aufhören? Wird es nicht zu einem Missbrauch dieser Hilfe kommen? Ein Zeitpunkt kommen, in dem der Beschenkte so vieles und derartiges getan hat, dass ihm nicht mehr geholfen wird? Das heißt, die Hilfe wird ständig von der Möglichkeit ihrer Einstellung überschattet. Wird nicht eine Zeit kommen, in der die Königin mit anderen Dingen beschäftigt, den Elenden vergessen wird? Wird nicht ein Moment kommen, in dem sie, erschöpft von so vielem Geben, sagt: — „Ich habe diesem Mann so viel gegeben und er hat nie seine Lebensweise zum besseren geändert. Ich werde jetzt aufhören zu geben!“? Wird es einen Moment geben, in dem die Königin sagt: „Schließlich habe ich viele, die mich um Hilfe bitten. Dem hier habe ich nun genug gegeben. Jetzt werde ich es jemand anderem geben!“?

Könnte es nicht zu einer Situation kommen, in der die Königin ihre Hilfe schicken will, erfährt aber, dass der Arme in einem Boot in den Meeren zwischen Schottland und dem Nordpol kreuzt, und sie entscheidet, ihm die Hilfe nicht zu senden, weil er sich an entferntem Ort befindet, und schon zuviel Falsches gemacht hat, sich sogar in diesen Entfernungen herumtreibt? „Wäre es vielleicht nicht möglich“, wird die Königin sagen, „einen Hubschrauber der königlichen Marine zu schicken, um diesen Mann zu holen, und ihn sicher in ein Haus unterzubringen?“ Und wenn dieser Mann zum Beispiel etwas gegen die Königin selbst getan hätte? Wenn er das Unglück hätte, sie anzukämpfen, wenn er zum Beispiel, die Königin verleumden würde? Würde die Königin nicht sagen, dass er die Maße überschritten hat und jetzt hat sie nichts mehr mit ihm zu tun? Das heißt, wir könnten über tausend Umstände nachdenken, in denen diese Unterstützung aufhören würde und wegen derer sich die Königin um diesen Elenden nicht mehr kümmern würde.

Genau so ist die Muttergottes uns gegenüber nicht. Die Ausdauer Ihrer Hilfe weist ausdrücklich auf das Gegenteil hin. Egal wie schlecht wir handeln, egal wie wir sie missbrauchen, egal wie unglaublich unsere Undankbarkeit ist, je größer das Risiko ist, je außergewöhnlicher das Wunder auch sein mag, um das wir bitten müssen, so extrem, so unwahrscheinlich es auch sein mag, um was wir bitten müssen, solange es nichts Schlechtes an sich ist, ist die Muttergottes die Mutter der immerwährenden Hilfe. Das heißt, die Mutter, die sich geehrt fühlt, immer anzuhören, immer zu Hilfe kommen, immer aufzunehmen, so dass es keine mögliche Gelegenheit gibt, in der wir zu ihr beten, nicht angehört und geholfen werden.

Natürlich behält sie sich vor, uns unter bestimmten Umständen, nicht zu gewähren, was wir verlangen. Aber nicht geben ist nur eine Art zu sagen, denn sie kann den Moment, in dem sie uns gewähren wird, um was wir bitten, hinauszögern, aber diese Verzögerung bedeutet, uns dann das Hundertfache von dem zu geben, um was wir gebeten haben. Selig sind diejenigen, bei denen die Muttergottes sich verspätet. Sie kommt mit vervielfachten Geschenken in ihren Händen. Es kann auch sein, dass die Muttergottes nicht die Gnade gibt, um die wir bitten, aber am Ende gibt sie andere Gnaden, die viel wertvoller sind als die, um die wir gebeten haben.

(*) Im Portugiesischen gibt es verschiedene Wörter um Hilfe zu bezeichnen: socorro (in Lebensgefahr), auxílio, ajuda (Hilfe), amparo (Schutz, Beistand)

Plinio Correa de Oliveira, Vortrag „Heiliger des Tages” im Jahr 1964 (der Tag ist in der Originalabschrift nicht angegeben).

Freie Übersetzung aus dem Portugiesischen. Der Originaltext ist die Abschrift einer Aufzeichnung, die vom Urheber nicht revidiert worden ist.

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Christus König!

14/06/2018

Von Plinio Corrêa de Oliveira

Es gibt eine Legitimität höheren Ranges, die eine jede Ordnung der Dinge angeht, in der das Königtum Christi, Vorbild und Ursprung der Rechtmäßigkeit allen Königtums und aller irdischen Gewalt, zum Ausdruck kommt.

Gute Gedanken haben die Eigenschaft, wenn sie angenommen werden, auf uns wie auf unseren Nächsten, wie Arzneimittel zu wirken. Wenn wir sie jedoch unserem geistigen Leben verweigern oder sie im Umgang mit unseren Nächsten verschweigen, werden sie, wie der hl. Paulus sagt, zu glühenden Kohlen, die uns ätzen und unsere Seele ausbrennen. Wehe denen, die gute Ratschläge erhalten haben, sie aber aus Feigheit oder Egoismus nicht befolgten. Wehe auch denen, die aus Feigheit oder Egoismus einen guten Rat verschwiegen haben, den sie hätten geben sollen. Diese heilsamen Ratschläge, die sie nicht äußerten, werden sie innerlich wie glühende Kohlen ausbrennen. Am Tage des Gerichts werden sie Rechenschaft ablegen müssen für nicht wahrgenommene Talente.

Das sind meine Überlegungen…

Wie viele Katholiken gibt es, die durch die Taufe zur Würde erhoben worden sind, Bürger des Reiches Gottes zu sein, die Texte der heiligen Liturgie begleiten und dort wunderbare Hinweise auf das Königtum Jesu Christi zu lesen, sie aber nicht verstehen. Wie viele Katholiken gibt es, die versuchen das Reich Christi auf Erden einzurichten, aber nicht wissen oder vergessen, dass sie es zuallererst in sich selbst einrichten müssen! Wie viele andere, die meinen das Reich Christi in sich selbst einrichten zu wollen, aber nicht den heißen Wunsch haben, es in die ganze Welt zu verbreiten! Mit anderen Worten, sind diese Katholiken nicht von der Sorte derer, die genau hören und verstehen, was die Kirche ihnen durch die Stimme der Päpste sagt, doch nur mit den Ohren des Leibes und nicht mit denen der Seele?

Die Lehre des Königtums Christi ist innig verbunden mit dem schönen und frommen Brauch der Thronerhebung des Heiligsten Herzen Jesu in unseren Wohnungen. Wenn das Bild des Herzen Jesu am schönsten und edelsten Platz unserer Wohnung aufgestellt wird, ist es doch gerade deshalb, weil er als König anerkannt wird. Wie viele Wohnungen gibt es jedoch, in denen das Herz Jesu auf den Thron erhoben wurde, aber in den Herzen der Bewohner nicht anzutreffen ist.

Es geht mir hier nicht darum, die schon so große Traurigkeit über diese Situation hochzutreiben und zu Unrecht das zu verachten, was es, trotz der erwähnten Mängel, an Schönem und Gutem an diesem Brauch gibt. Jeder Akt der Frömmigkeit und der Ehrerbietung gegenüber der Kirche Gottes, sei er auch noch so oberflächlich und unbedeutend, sollten wir mit großem Eifer schätzen, lieben und fördern, als ein Widerschein unserer Gottesliebe. Fern von uns also ein pharisäischer Pessimismus, der den Wert eines jeglichen aufrichtigen Akts der Frömmigkeit in Abrede stellt, wenn auch die Kälte oder die Unwissenheit ihren übernatürlichen Glanz trübt.

Doch unter diesem Vorbehalt bleibt die Tatsache, dass die Klage des Apostel Johannes auch heute noch Wahrheit ist: „In propria venit, et sui eum non receperunt“, „Er kam in sein Eigentum und die Seinigen nahmen ihn nicht auf“…

Es ist nicht schwer die Lehre der Kirche über das Königtum Jesu Christi kennen zu lernen.

In seiner unendlichen Barmherzigkeit gefiel es Gott die unendliche Liebe, die er uns erweist, mit der Liebe zu vergleichen, die unsere Eltern zu uns haben. Das bedeutet nicht, dass er mit diesem Vergleich die unergründlichen Dimensionen seiner Liebe verminderte, um sie den geringen Ausmaßen der Liebe, zu der die Menschen fähig sind, anzupassen. Im Gegenteil: Wenn er sich diesem Vergleich der väterlichen Liebe bediente, war es, um uns verständlich zu machen, wie sehr Er uns liebt. Wenn wir dem Begriff „Vater“ den Sinn geben, den er in der natürlichen Ordnung hat, so ist Gott nicht nur unser Vater, sondern viel mehr als das, weil Er unser Schöpfer ist. Da aber in der natürlichen Ordnung die Rolle des Vaters nichts weiter ist, als mit Gott beim Schöpfungswerk mitzuwirken, wenn es also jemand verdient Vater genannt zu werden, so ist es Gott. Unser natürlicher Vater ist somit nichts weiter als der Treuhänder eines Teils der Vaterschaft, die Gott über uns ausübt.

Das gleiche ergibt sich mit dem Königtum Christi. Um uns die absolute Autorität, die Christus als Gott über uns ausübt, zu verstehen zu geben, gefiel es Ihm, sich mit einem König zu vergleichen. Da aber Könige durch Ihn regieren und ihre Autorität nur authentisch ist, weil sie von Ihm kommt, so ist in Wahrheit der einzige König, der König par excellence, nur Er. Alle Könige und Staatschefs sind nichts weiter als Seine demütigen Diener, dessen Er die Güte hat, sich ihrer in der Führung der Welt zu bedienen. Christus ist König, weil er Gott ist. Wir bezeichnen Ihn als König, um Seine göttliche Allmacht zu behaupten und unsere Pflicht Ihm zu gehorchen und zu folgen.

Gehorsam! Dies ist ein Begriff, der ein wesentlicher Inhalt der Bedeutung des Königtums Unseres Herrn Jesus Christus ist. Christus ist König, und einem König schuldet man Gehorsam. Wenn wir das Fest Christus König feiern, feiern wir Seine Macht über uns und damit unsere Gehorsamspflicht Ihm gegenüber.

Wie bringt man einem König Gehorsam entgegen? Die Antwort ist einfach: Indem wir um seinen Willen wissen und diesen liebevoll und in allen Einzelheiten sorgfältig ausführen.

Die einzige Art also Christus König zu gehorchen, besteht darin Seinen Willen zu kennen und ihm zu folgen.

Aus diesem so klaren, einfachen, lichtreichen Verständnis ergibt sich ein ebenfalls klares, einfaches und lichtreiches Lebensprogramm.

Um den Willen Christ Königs zu kennen, müssen wir den Katechismus kennen. Denn durch das Lernen der göttlichen Gebote, welches nur vollständig sein wird mit dem Lernen der gesamten katholischen Lehre, sind wir in der Lage den Willen Gottes zu kennen. Und um diesem Willen zu folgen, müssen wir um die Gnade Gottes bitten durch Gebet, Empfang der Sakramente und unseren guten Werken. Letztlich werden wir den Willen Gottes erkennen durch das innerliche Leben: Geistige Lektüre, Betrachtung und ein Leben, das wir ganz im Licht des Katechismus führen.

Lesender Mönch von Josef Wagner-Höhenberg

Unser Herr sagte, „das Reich Gottes ist in euch“ (Lk 17,20). Dieses kleine Reich – klein in seinen Ausmaßen aber unendlich an Wert, denn es hat ja das kostbare Blut Christi gekostet –, muss ein jeder von uns für Jesus erobern, indem er alles zerstört, was sich im Innern der Befolgung Seiner Gebote widersetzt.

Schließlich, sind Christi Gebote nicht nur anzuwenden auf den einzelnen Menschen, sondern auch auf Völker und Nationen. Wenn die Völker und Nationen die Richtlinien der päpstlichen Enzykliken zur Kenntnis nehmen – die ja der Ausdruck des eigenen Willen Gottes sind –, und sie in der hauseigenen, sozialen und politischen Gestaltung umsetzen, dann wird Christus König sein.

Die besondere Kraft des Segens...in die gesamte Menschheit ausstrahlen soll, wird zum großen Teil von der Mitwirkung abhängen, welche die Katholiken vor allem durch Gebet und Buße leisten. Linzer Dom Buntglasfenster vor Kaisers Franz Joseph des österreichischen betend vor einer Unsere Dame.

Mit anderen Worten: Seien wir gute Katholiken! Wenn wir das sind, werden wir unbedingt Apostel, und als solche unbedingt Soldaten Christi sein.

 

Freie Übersetzung aus Legionário, Nr. 372, 29. Oktober 1939.  Plinio Corrêa de Oliveira zum 100. Geburtstag

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Fronleichnam

31 May 2018

Unser Herr Jesus Christus, der im Allerheiligen Sakrament wahrhaftig zugegen ist, wird in der feierlichen Fronleichnamsprozession durch ein kleines Dorf getragen. Er ist ja der erhabenste Freund aller! Er schreitet durch sein Eigentum! Der Altar wurde mit Blumen geschmückt. Bevor der Priester unter dem Baldachin, der von Honoratioren getragen wird, weitergeht, erteilt er den Segen; […]

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Die Verehrung des Heiligen Johannes Nepomuk

17 May 2018

  Der heilige Johannes Nepomuk (um 1340-1393) war Priester und Domherr in Prag. Die Königin, eine fromme Frau, erwählte ihn zu ihrem Beichtvater. König Wenzel IV. von Böhmen, der ein lasterhaftes Leben führte, zweifelte am tugendhaften Lebenswandel seiner Gemahlin. Er forderte Johannes auf, ihm das Beichtgeheimnis der Königin zu verraten. Entrüstet weigerte sich Johannes, dem […]

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Die Glaubensverteidigung ist ein Grund für die Zulässigkeit des Krieges

3 May 2018

Der heilige Bonaventura, ein Kirchenlehrer, äußerte sich so über die Zulässigkeit des Krieges: „Damit [der Krieg] zulässig ist, fordert man […], daß die Person, die den Krieg erklärt, Autorität besitzt, daß der, der den Krieg führt, ein Laie sei, […] daß der, gegen den der Krieg geführt wird, derart bösartig ist, daß er durch den […]

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Die Pflicht zur Konfrontation mit einer Fehlgeleiteten Kultur

19 April 2018

„Dann brach er auf und kehrte zu seinem Vater zurück.” Mit diesen einfachen Worten umreisst der Evangelist (15:20) den Plan des verlorenen Sohnes, der auch unser Plan sein muss. Unser Wunsch, die Krise hinter uns zu lassen, kann nicht erfüllt werden, indem wir uns einfach isolieren, davonlaufen oder nach einer anderen frenetischen Party Ausschau halten. […]

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Die Heilige Schrift lobt die Kriege gegen die Feinde des Glaubens

5 April 2018

Francisco Suarez SJ, der Theologe mit aner­kannter Autorität auf dem Gebiet traditionellen katholischen Denkens, drückt sich in seinem be­kannten Werk De Bello, in dem er die Doktrin der Kirche über dieses Thema zusammenfaßt, fol­gendermaßen aus: „Der Krieg, in sich, ist nicht wesentlich böse und auch nicht für Christen verboten. Es ist ein in der Heiligen […]

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Die Kirche ist das Heilmittel für die gegenwärtige Zivilisation

22 March 2018

Wie die Weisheit des Christentums in keine Seele einkehrt, ohne sie besser zu machen, so dringt sie auch in keine Staatsverwaltung ein, ohne einen friedlicheren, ruhigeren Zustand sofort herbeizuführen. Mit dem Begriffe eines für alle sorgenden, allweisen, unendlich gütigen und gerechten Gottes weckt es im Gewissen das Pflichtgefühl, mildert es die Bitterkeit der Leiden, besänftigt […]

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Die Kirche zu Brou

8 March 2018

Die Kirche zu Brou (Bourg-en-Bresse, Frankreich) war das letzte Denkmal mittelalterlicher Kunst, der letzte Lichtstrahl der untergehenden gotischen Baukunst, die sich nicht länger im Kampfe gegen das wiederkehrende Heidentum, gegen die machtvoll hervorbrechende Renaissance halten konnte. Die Zeit der großen Dome hatten sich ausgegeben mit dieser entzückenden Frühgeburt, die ein Meisterwerk in ihrer Art bedeutet. […]

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„Du bist ein Martyrer! Du musst mich zuerst segnen!“

22 February 2018

Plinio Corrêa de Oliveira Als ich die spannende Biographie des litauischen Bischofs Teofilius Matulionis erhielt, die durch die eifrige Initiative meines Freundes, Pater Francisco Gavenas, ins Portugiesisch übersetzt wurde, ging ich auf eine andere Art und Weise vor, als ich es normalerweise bei einem neuen Buch mache. In der Tat — außer für ganz besondere […]

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Friede, Friede… aber welcher Friede?

8 February 2018

By Plinio Corrêa de Oliveira „Opus justitiae pax“: Gerechtigkeit schafft Frieden. Zum Frieden gibt es zwei grundverschiedene Haltungen, die leider immer wieder verwechselt werden: Die Haltung der Kirche, die den Frieden für ein unschätzbares Gut hält, den Krieg aber in gewissen Fällen als ein Recht und in anderen bestimmten Fällen sogar als eine heilige Pflicht […]

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Päpste und Konzilien bestätigen die Lehre des heiligen Thomas über den Krieg

25 January 2018

Nach der gleichen Quelle legt der heilige Thomas von Aquin „die drei Bedingungen“ dar, „die im Gewissen den Griff zu den Waffen legitimieren“. „1. Der Krieg darf nicht von Privatpersonen oder von irgendeiner Autorität zweiten Ranges be­gonnen werden … sondern er darf nur von der höch­sten Autorität im Staate erklärt werden. 2. Für den Krieg […]

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