Über die Zulässigkeit des Krieges gegen die Heiden hat der heilige Bernhard folgende leidenschaftlichen Worte geprägt:

„Die Ritter Christi können mit ruhigem Gewis­sen den Kampf für den Herren führen, sie müssen keinesfalls, weder die Sünde des Todes des Feindes wegen, noch die Gefahr des eigenen Todes fürch­ten, denn in diesem Falle ist der erlittene Tod oder verursachte Todschlag um Christi Willen erfolgt. Dieser Tod hat nichts Verbrecherisches an sich, sondern ist oft die Ursache des Ruhmes. Denn der Tod des Feindes erwirbt Ruhm für Christus, der eigene Tod führt zu Christus selbst. Christus wird wohl den Tod des Feindes gerne wie dessen Strafe annehmen, lieber noch, wird er seinen Soldaten trösten. Der Ritter Christi tötet mit ruhigem Gewis­sen, und stirbt sicher seiner selbst. Wenn er stirbt, arbeitet er für sich, tötet er, so tut er es für Christus. Und er trägt sein Schwert nicht umsonst: er ist Diener Gottes zur Bestrafung der Bösen und zum Ruhme der Guten. Wenn er einen Missetäter tötet, ist das kein Todschlag, er hat, um es so zu sagen, das Böse getötet und man muß in ihm sowohl den Rächer im Dienste Christi, als auch den Beschützer des christlichen Volkes sehen. Wenn der Ritter aber fällt, darf man nicht glauben, daß er gestorben ist – er ist in die himmlische Herrlichkeit eingegan­gen.

Der heiliger José Sánchez del Río a Cristeros Märtyrer.

So ist der Tod, den er jemandem zufügt, zum Besten Christi geschehen und der, den er selbst erleidet, ist ein Gewinn für ihn selbst. Beim Tod des Heiden rühmt sich der Christ, weil Christus gerühmt wird, beim Tod des Christen zeigt sich die Freigebigkeit des Königs, indem er den Soldaten rühmt, der gelobt zu werden verdient. Über den König freut sich der Gerechte, wenn er sieht, wie der König straft. Von ihm wird gesagt werden: `Der Gerechte wird seine Belohnung bekommen. Es ist ein Gott da, der auf Erden seine Gerichte durchführt` (Ps. 57, 12). Die Heiden sollten ja gar nicht getötet werden, wenn man auf irgendeine Art ihre übergroßen Verbrechen verhindern und ihnen die Mittel zur Unterdrückung der Gläubigen nehmen könnte. Aber derzeit ist es besser, daß sie getötet werden, damit auf diese Weise die Gerechten nicht durch die Bosheit ihrer Hände gebückt werden. Wenn das nicht geschieht wird sicherlich die Geißel der Sünder die Gerechten treffen.[1]

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[1] De laude novae militiae, Migne P.L., Bd. 182, col. 924.

Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira, Dokumente XI, #3

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Am 3. September um 10 Uhr morgens kam die unglückliche Lamballe vors Gericht.

Maria Theresia Louise von Savoyen-Carignan, geboren den 17. September 1749, seit dem Tode ihres Gemahls, Ludwig Alexander Josef Stanislaus von Bourbon-Penthièvre, Prinzen von Lamballe, nicht mehr vermählt, war sie Obersthofmeisterin der Königin (Marie Antoinette), welche sie wie eine Freundin liebte, und darum wurde auch die Lamballe der Gegenstand des Hasses, welcher die unglückliche Marie Antoinette traf. Er war ungerechtfertigt, ihr einziges Verbrechen war die Hingabe an die Königin; selbst der Conventsmann Mercier (1) gibt ihr das Zeugnis: „Sie hat mitten in unsern Wirren nie eine politische Rolle gespielt; nichts konnte sie in den Augen des Volkes verdächtig machen, bei dem sie nur durch ihre immer rege Wohltätigkeit bekannt war.“

Marie-Louise von Savoyen-Carignan, Prinzessin von Lamballe.

Ehe die Königin nach Varennes floh, teilte sie ihren Plan der Lamballe mit, und diese reiste zur selben Zeit über Dieppe nach England. Als die Königin gefangen war, wollte sie ihr Unglück teilen, obschon Marie Antoinette sie warnte. Sie kam und, je unglücklicher die Königin wurde, umso inniger wurde die Anhänglichkeit ihrer Freundin. Sie bat es sich aus, sie in das Gefängnis des Temple begleiten zu dürfen, um durch ihre Gesellschaft ihr Trost zu bieten. Aber diese beispiellose Treue reizte gerade die Kommune: Unter rohen Formen, am 18. August um zwei Uhr in der Nacht, weckte ein Trupp Pikenmänner die königliche Familie aus dem Schlafe und kündigte an: der Gemeinderat hat befohlen, die Prinzessin Lamballe, Madame de Tourzel, die Gouvernante des Dauphin, deren Tochter, und die vier Kammerfrauen der Königin, die Damen Thibaut, Saint-Brie, Basile und Navarre, wegzuführen. Die Königin, ihre Tochter, der Dauphin, Madame Elisabeth brachen in lautes Jammergeschrei aus. Man schied mit der Ahnung, dass man sich in diesem Leben nie wieder sehen werde. Selbst die Pikenmänner wurden vom rührenden Abschied ergriffen.

Marie-Antoinette auf dem Weg zur Guillotine.

Umsonst waren Tränen und Bitten. Die Frauen wurden nach La Force gebracht, worin eine tödliche Beschimpfung für sie, wie für die Königin lag; denn nach La Force kamen nur solche Frauen, die wegen ihres sittenlosen Lebens bestraft wurden. Also bewohnte die Lamballe, deren Schönheit und Liebenswürdigkeit ganz Paris bewunderte, die Behausung der Verworfenen ihres Geschlechtes, oder vielmehr veredelte sie dieselbe durch ihre Gegenwart, durch ihre Mildtätigkeit und ihre Arbeiten für die Armen; denn sie blieb auch hier ihrem edlen Sinne treu. Die anderen Damen wurden wieder frei auf Befehl Manuels. Wie viel er Geld dafür bekommen, weiß man nicht. Der Herzog von Penthièvre soll 150.000 Francs für die Rettung seiner Schwiegertochter an Manuel haben auszahlen lassen und dieser, seinem Wort getreu, so erzählt Mathon de la Varenne, soll auch die Absicht gehabt haben, sie zu retten. Aber ihr Schwager, der Herzog von Orléans, soll für ihre Vernichtung tätig gewesen sein, voll Hass gegen sie, weil sie ihn nach dem 5. Oktober aus ihrem Hause verwiesen, und weil er durch ihren Tod ein Witthum von 100.000 Talern gewann, mit denen die Güter seiner Gattin belastet waren (2). Die Mörder, welche sie vor Gericht führten, seien die Werkzeuge des Herzogs von Orléans gewesen. Weber versichert, drei Briefe, welche in ihrem Hut beim ersten Verhör gefunden wurden, hätten den Hass gegen sie gesteigert. (3)

La Force

Die Prinzessin war unwohl geworden durch den Lärm der Mörder; schreckliche Träume raubten ihr den Schlaf – da ward sie plötzlich aufgefordert, ihnen in die Abtei zu folgen. Sie war so schwach, dass sie sich kaum erheben konnte und bat, man solle sie lassen, wo sie sei, sie wolle lieber hier als sonst wo sterben. Einer der Männer, die sie abholen sollten, beugte sich über sie und flüsterte ihr ins Ohr, sie möge gehorchen, ihre Rettung hänge davon ab. Nun bat sie die Männer, sie einen Augenblick allein zu lassen, damit sie sich ankleiden könne. Dann ward sie am Arm eines Soldaten aus ihrer Kammer vor das Gericht geführt, welches Hébert und l’Huilièr leiteten. Als sie die gezückten Schwerter, die bluttriefenden Mörder sah und das Geschrei der Opfer hörte, fiel die Prinzessin in Ohnmacht. Ihre Kammerfrau, Madame de Navarre, brachte sie mit Mühe wieder zu sich. Dann folge das Verhör (4). „Wer sind Sie?“ – „Marie Louise, Prinzessin von Savoyen.“ – „Ihr Amt?“ – Oberaufseherin des Hofes der Königin.“ – „Hatten Sie Kenntnis von der Verschwörung des Hofes am 10. August?“ – „Ich weiß nicht, ob am 10. August eine Verschwörung stattgefunden hat; aber das weiß ich, dass ich nichts von einer solchen wusste.“ – „Schwören Sie, der Freiheit, Gleichheit und dem Hass gegen den König treu zu sein.“ – Ich will gerne auf die zwei ersten schwören – das letzte kann ich aber nicht schwören; denn mein Herz widerspricht einem solchen Eide.“ – Einer, der hinter ihr stand, raunte ihr ins Ohr: „Schwören Sie doch, sonst sind Sie des Todes.“ Die Prinzessin gab keine Antwort und tat einen Schritt gegen das Tor. Der Richter rief: „Bringen Sie Madame nach der Abtei!“ Zwei starke Kerle packten sie und man öffnete das Tor. „Rufen Sie: Es lebe die Nation!“ sagten sie ihr – aber beim Anblick der Mörder und der Leichen rief sie erschreckt: „Mein Gott, ich bin verloren!“

Prinzessin Lamballe vor Gericht

In diesem Augenblick bekommt sie auf dem Kopf eine Wunde, die ihr Antlitz mit Blut überrieseln macht. Ein Kerl schlägt sie zu Boden, andere geben ihr mit Piken und Säbeln den Rest: Ihr schöner Leib wird dann entkleidet und aufs schmachvollste verstümmelt, – eines dieser Ungeheuer verzehrte ihr Herz und nannte es das leckerste Gericht. Der Kopf, dessen Angesicht der Tod veredelte, ward zuerst auf dem Tische eines Schanklokals zur Schau ausgestellt, und dabei auf ihren Tod getoastet, dann wurde er auf einer Pike, welche ihre glänzenden blonden Locken bedeckten, durch die Straßen getragen zu den Häusern, wo sie gewohnt oder die sie häufig besucht hatte, gleichsam als ob sie im Tode noch ein Gefühl dafür hätte. Ein Perückenmacher ergriff die Gelegenheit, den Kopf einiger seiner schönsten Locken zu berauben. Auf einmal hieß es unter den Schurken, man muss den Kopf im Temple den Gefangenen zeigen, damit sie sehen, wie sich das Volk an seinen Feinden rächt. – Der König wird aufgefordert, sich dem Volk zu zeigen – da wird ihm der Kopf entgegengehalten, den er mit Schrecken erblickt. Auch die Königin soll ans Fenster kommen, der König hält sie auf und führt sie weg. Dennoch erfuhr sie denselben Abend alles und musste deutlich erkennen, welches Schicksal ihr selber bevorstand.

Der Mord an Prinzessin Lamballe

Sofort wurde der Kopf zum Palais Royal getragen und der Herzog von Orléans herausgerufen – er saß gerade mit seiner neuen Geliebten, der Witwe Buffon, bei der Tafel. Kalt betrachtete er das Haupt; den Mord seiner Schwägerin zu tadeln, wagte der „Volksfreund“ nicht, er sagte bloß: „Die arme Frau! hätte sie mir gefolgt, ihr Kopf stäke nicht da.“ – Aber Madame Buffon sank vor Schreck auf einen Stuhl, bedeckte die Augen mit den Händen und rief: „Mein Gott! man wird meinen Kopf eines Tages auf gleiche Weise herumtragen.“ – Eine Hofdame der Königin, zu der man das Haupt gleichfalls trug, sank beim Anblick ohnmächtig zusammen und starb nach wenigen Tagen infolge des Schreckens.

Der Kopf von Prinzessin Lamballe

Die Nachricht vom schrecklichen Schicksal seiner Schwiegertochter gab dem Herzog von Penthièvre den Tod. „Großer Gott!“ rief er, „… Jahrelang habe ich mit ihr gelebt und habe nie einen Gedanken in ihrer Seele gefunden, der nicht für die Königin, für mich und für die Armen gewesen wäre. Und diesen Engel konnten sie in Stücke reißen.“

(1) Mercier, Le nouveau Paris, I, 2e. edition, p.101

(2) Buchez et Roux, l.c. XVII, p.417, wird diese Angabe mit Grund bestritten. – Lescure, l.c. p.381- 382
(3) Weber, Mémoires, II, p.349
(4) So gibt es Peltier, Hist. de la Révol. du 10 Août, XI, p.339, und nach ihm die Hist. parlem., XVII,  p.418.

Quelle: J. B. Weiß, Weltgeschichte. XVI. Bd., 3. Aufl., Ss. 175-178

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von Paul Herzog von Oldenburg

“Diene der Ordnung und sie wird Dir dienen” – so lautet ein bekannter Spruch, der dem Hl. Augustinus zugeschrieben wird. Ordnung wird dabei als der Zustand definiert, in dem alles so funktioniert, wie es dem Wesen der Dinge und ihrem Zweck entspricht. Irgendeine Form von Ordnung ist immer notwendig – für den Einzelnen, für eine Gesellschaft oder für eine Nation. Die Ordnung dient uns, ähnlich wie ein Kompass, als Orientierungshilfe.

Heutzutage ist angesichts der zunehmend chaotischen Zustände im Westen der Aufruf zu einer Rückkehr zur Ordnung zeitgemäßer denn je. Keine Botschaft trifft den Kern unserer heutigen Probleme besser als der Aufruf, den John Horvat II in seinem Buch Rückkehr zur Ordnung an uns richtet. Unordnung und Chaos haben alle Bereiche unserer Gesellschaft erfasst und ihre Auswirkungen werden im Leben der Menschen immer deutlicher sichtbar. Die allgemeine Hemmungslosigkeit, die daraus entstanden ist, äußerst sich in dem Anspruch, alles sofort und mühelos haben zu müssen.

Obwohl das Buch an eine amerikanische Leserschaft gerichtet ist, sind meiner Meinung nach die darin dargestellten Argumente von so universalem Charakter, dass sie auch für das deutsche Publikum von größter Aktualität sind. Die Globalisierung in unserer Zeit hat diese und ähnliche Probleme mittlerweile überall auf der Welt entstehen lassen. Sie hat auch auf den Märkten und in den Kulturen große Verwirrung gestiftet. Ich freue mich über die deutsche Ausgabe dieses Bestsellers, da die logisch einwandfreie und bis zu den tatsächlichen Quellen des Problems vorstoßende Analyse des Autors auch jedem Beobachter der Vorgänge in den deutschsprachigen Ländern eine tiefergehende Einsicht ermöglichen wird.

Gerade in unserer super-industrialisierten Gesellschaft, die oft nach außen hin Einheitlichkeit und rebungsloses Funktionieren demonstriert, ist eine solche Einsicht besonders wichtig. Horvat verfolgt die wesentlichen Gründe für die heutige wirtschaftliche Unordnung zurück zur Periode der industriellen Revolution.  Weit entfernt davon, jeglichen technologischen Fortschritt zu verdammen, beschäftigt er sich intensiv mit dem allgemeinen und anhaltenden Ungleichgewicht in der modernen Wirtschaft, das er als Ergebnis einer frenetischen Unmäßigkeit bezeichnet. Diese Unmäßigkeit destabilisiert zusehends unsere Wirtschaftsordnung und zerstört unsere Kultur. Sie hat die zwischengeschalteten Institutionen der Familie, der Gemeinschaft und des Glaubens zerstört, deren natürliche Aufgabe es ist, das nötige Gleichgewicht zu erhalten. Wir brauchen eine Rückkehr zu einer maßvollen Lebensweise, um Recht und Ordnung zurückzubringen – nur so kann es überhaupt wahren Fortschritt geben.

Ein weiteres, höchst interessantes Thema, mit dem sich Horvats Analyse beschäftigt, ist der postmoderne Individualismus, der in der derzeitigen Kulturrevolution eine so große Rolle spielt und dessen große Themen derzeit die Gender-Ideologie und die so genannte politische Korrektheit sind. Horvat argumentiert, dass dieser moderne Individualismus die äußeren Strukturen der Tradition, der Sitten und Gebräuche wie auch den sozialen Zusammenhalt zerstört hat, die früher ein egoistisches Ausleben der eigenen Interessen weitgehend im Zaum gehalten haben. Der heutige postmoderne Individualismus zerstört die inneren Strukturen der Logik, Identität und Einheit, die einer sofortigen Bedürfnisbefriedigung im Wege stehen.

Diese Beobachtungen helfen uns nicht nur zu verstehen, wo unser Fehler liegt, sondern auch, warum wir diesen Fehler überhaupt begangen haben.

Die richtige Formulierung der Probleme stellt eine Grundvoraussetzung für das Auffinden von Lösungen dar. Horvats Buch ist besonders beim Aufzeigen möglicher Lösungen von Mut und Originalität geprägt. Das Buch präsentiert kein neuartiges ideologisches System und auch keinen Plan, der alle unsere Probleme mit einem Schlag lösen soll.

Anstelle einer beliebigen neuen Ordnung fordert Horvat eine Rückkehr zur Odnung – mit anderen Worten, eine Rückkehr zu den Prinzipien unserer christlichen Vergangenheit, die mit Mut und Originalität im Denken auf unsere heutige Zeit angewendet werden müssen. Horvat steht unerschrocken zu seinem katholischen Glauben und zu seiner Überzeugung, dass die Kirche Lösungen für viele der modernen Probleme zu bieten hat. Seine gründliche und tiefgehende Forschungsarbeit hat verborgene Schätze zutage gefördert, die wir schon lange vergessen hatten. Wer beschäftigt sich heute etwa noch mit den wirtschaftlichen Folgen der Beichte? Oder mit Josef Piepers Ideen über die Wichtigkeit der Muße und der Werke der Barmherzigkeit? Wer würde in mittelalterlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit und Subsidiarität oder anderen Lehrmeinungen aus dieser Zeit nach den Grundsätzen wirtschaftlichen Handelns suchen?

Das Beste an diesen Lösungen ist jedoch, dass sie organisch sind und dass sie viel Platz für Lebhaftigkeit, Spontaneität und Unvorhergesehenes lassen. Sie sollen den Menschen vorgeschlagen, nicht aufgezwungen werden – Menschen sind keine Maschinen. Die moderne Sucht nach mechanistischen Systemen, die oft eine gewisse “Entmenschlichung” zur Folge hat, kann so umgangen werden. Organische Lösungen hingegen akzeptieren und respektieren die organische Natur des Menschen und die Bedeutung der Gnade im menschlichen Leben.

Der tschechische Dichter und frühere Staatspräsident Vaclav Havel hat die Postmoderne einmal als einen Zustand beschrieben, in dem alles möglich und nichts gewiss ist. Rückkehr zur Ordnung ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt; es bietet dem Leser Ausgangspunkte für seine Überlegungen über die Frage der Richtung, in die wir unsere Bemühungen lenken sollten. Und die Gedanken des Autors sind “auf Fels gebaut” – auf die Grundsätze und Gewissheiten des Glaubens, mit dem alles möglich ist.

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Konsensfindung

9 August 2018

Das beste Beispiel dafür, wie ein Konsens gefunden werden kann, ist die Familie. Inmitten der Freuden und Leiden des gemeinsamen Lebens ist die Familie eine Quelle intensiven Zusammenhalts, die auch Nicht-Familienmitglieder, wie zum Beispiel enge Freunde, fest einbinden kann. Die Familie wird durch jedes neu dazukommende Mitglied bereichert, das wie ein weiterer Stern in der […]

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Die Kathedrale von Santiago de Compostela

26 July 2018

Der Anblick der Kathedrale von Santiago de Compostela ist seit dem Mittelalter für Millionen von Wallfahrern die Erfüllung ihrer Sehnsucht. In diesem Augenblick sind die Strapazen einer langen Fußwallfahrt vergessen. In der Kathedrale ruhen der Überlieferung zufolge die Gebeine des Apostels Jakobus des Älteren. Sie wurden schon im achten Jahrhundert vor den anstürmenden Moslems aus […]

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Der Rechtsunterschied ist legitim

12 July 2018

Ungleiche Rechte sind legitim Papst Pius XI. erklärt in der Enzyklika Divini Re­demptoris vom 19.3.1937 folgendes: „Irren schändlich jene, die leichtsinnig behaupten, daß alle in der menschlichen Gesellschaft gleiche Rechte haben und daß es keine rechtmäßi­ge Über- und Unterordnung gibt“.[1]   [1] Acta Apostolicae Sedis, Bd. XXIX, N° 4, 31.3.1937, S. 81 und Utz-von Galen, […]

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Muttergottes Von Der Immerwährenden Hilfe

28 June 2018

Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe ist eines dieser Themen, über die es viel zu sagen gibt und gleichzeitig es wenig zu sagen gibt. Es gibt wenig zu dieser Anrufung zu sagen, denn was die Muttergottes von der immerwährenden Hilfe betrifft, so weiß ich doch, dass es eine Ikone der Ostkirche, auf einem goldenen […]

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Christus König!

14 June 2018

Von Plinio Corrêa de Oliveira Gute Gedanken haben die Eigenschaft, wenn sie angenommen werden, auf uns wie auf unseren Nächsten, wie Arzneimittel zu wirken. Wenn wir sie jedoch unserem geistigen Leben verweigern oder sie im Umgang mit unseren Nächsten verschweigen, werden sie, wie der hl. Paulus sagt, zu glühenden Kohlen, die uns ätzen und unsere […]

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Fronleichnam

31 May 2018

Unser Herr Jesus Christus, der im Allerheiligen Sakrament wahrhaftig zugegen ist, wird in der feierlichen Fronleichnamsprozession durch ein kleines Dorf getragen. Er ist ja der erhabenste Freund aller! Er schreitet durch sein Eigentum! Der Altar wurde mit Blumen geschmückt. Bevor der Priester unter dem Baldachin, der von Honoratioren getragen wird, weitergeht, erteilt er den Segen; […]

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Die Verehrung des Heiligen Johannes Nepomuk

17 May 2018

  Der heilige Johannes Nepomuk (um 1340-1393) war Priester und Domherr in Prag. Die Königin, eine fromme Frau, erwählte ihn zu ihrem Beichtvater. König Wenzel IV. von Böhmen, der ein lasterhaftes Leben führte, zweifelte am tugendhaften Lebenswandel seiner Gemahlin. Er forderte Johannes auf, ihm das Beichtgeheimnis der Königin zu verraten. Entrüstet weigerte sich Johannes, dem […]

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Die Glaubensverteidigung ist ein Grund für die Zulässigkeit des Krieges

3 May 2018

Der heilige Bonaventura, ein Kirchenlehrer, äußerte sich so über die Zulässigkeit des Krieges: „Damit [der Krieg] zulässig ist, fordert man […], daß die Person, die den Krieg erklärt, Autorität besitzt, daß der, der den Krieg führt, ein Laie sei, […] daß der, gegen den der Krieg geführt wird, derart bösartig ist, daß er durch den […]

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Die Pflicht zur Konfrontation mit einer Fehlgeleiteten Kultur

19 April 2018

„Dann brach er auf und kehrte zu seinem Vater zurück.” Mit diesen einfachen Worten umreisst der Evangelist (15:20) den Plan des verlorenen Sohnes, der auch unser Plan sein muss. Unser Wunsch, die Krise hinter uns zu lassen, kann nicht erfüllt werden, indem wir uns einfach isolieren, davonlaufen oder nach einer anderen frenetischen Party Ausschau halten. […]

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Die Heilige Schrift lobt die Kriege gegen die Feinde des Glaubens

5 April 2018

Francisco Suarez SJ, der Theologe mit aner­kannter Autorität auf dem Gebiet traditionellen katholischen Denkens, drückt sich in seinem be­kannten Werk De Bello, in dem er die Doktrin der Kirche über dieses Thema zusammenfaßt, fol­gendermaßen aus: „Der Krieg, in sich, ist nicht wesentlich böse und auch nicht für Christen verboten. Es ist ein in der Heiligen […]

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