Nach der Schlacht

11/01/2018

Nach der Schlacht, 1900 – Eugène Chaperon

 

Während des Krieges von 1870 durchzieht ein General mit zwei Offizieren seines Stabes und einem Wimpelträger das mit Schnee bedeckte Schlachtfeld. Er unterbricht seinen Ritt, um den Militärkaplan zu grüßen, der mit der Stola in der Hand, sich um das Heil der Seelen kümmert, während eine Ordenschwester einen Verwundeten auf einer Trage pflegt. Etwas weiter liegen Gefallene auf dem Feld.
In der Militärhierarchie steht der Kaplan unter dem General. Doch dieser grüßt ihn aus Respekt vor seiner Priesterwürde. In den Zeiten vor der Trennung von Kirche und Staat durchtränkte die katholische Kirche die Gesellschaft noch mit ihrem Ideal. Ein Ideal des brüderlichen und harmonischen Zusammenlebens der unterschiedlichen Klassen der Gesellschaft. (Benoît Bemelmans)
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Heute feiern wir das Fest der heiligen unschuldigen Kinder.

Darüber schreibt Dom Guéranger folgenden Kommentar:

„Beim hl. Stephan haben wir das Werk und den Willen des Martyrers. Beim hl. Johannes sehen wir nur den Willen des Martyrers. Bei den hhll. Unschuldigen Kindern nur das Werk des Martyrers.“

Der Gedanke ist ein wenig komplex, aber doch gut zu verstehen.

Der hl. Stephan wollte das Martyrium und erhielt es. Der hl. Johannes wollte Martyrer sein, wurde es aber nicht, Die hhll. Unschuldigen Kinder – die von Herodes ermordeten Kinder in Bethlehem, in der Hoffnung damit auch den Erlöser zu treffen – wollten das Martyrium nicht und erhielten es doch. Diese hatten in der Tat keinen Willen und keinen Verstand, wurden aber Martyrer, ohne es zu wollen.

Dom Guéranger wirft dann das Problem auf, ob es einen Grund gebe, diese Kinder als Martyrer anzuerkennen. Er sagt folgendes:

„Wer aber zweifelt an die von diesen Kindern erhaltene Krone? Ihr werdet fragen: Wo sind die Verdienste für diese Krone? Wird die Güte Christi der Grausamkeit des Herodes obliegen? Dieser schlechter König kann unschuldige Kinder ermorden und Christus könnte diejenige nicht krönen, die seinetwegen gestorben sind?“

Dies ist sehr gut und meisterlich argumentiert.

„Stephan war Martyrer vor den Augen der Menschen, sie waren Zeugen seines freiwillig durchgestandenen Leidens bis zum Äußersten, indem er für seine Peiniger betete. Er zeigte sich empfindsamer gegen die Untat, die sie begangen, als gegen seinen eigenen Verwundungen.

Johannes war dann ein Martyrer vor den Augen der Engel, die, als geistige Wesen, seine Seelenbereitschaft sahen.

„Sicherlich waren jene Kinder Deine Martyrer, o Gott, bei denen weder Menschen noch Engel wahrlich Verdienste ausmachen konnten, die aber durch die sonderbare Gunst Deiner Gnade bereichert wurden. Auch in göttlicher Weise?“

Dies besagt folgendes: Dass die Menschen das Martyrium des hl. Stephan sahen; sie sahen aber nicht das des hl. Johannes, weil es aus einer inneren Gesinnung entstand und so nur von den Engeln wahrgenommen wurde. Worin aber das Verdienst der Unschuldigen Kinder bestand, haben selbst die Engel nicht gesehen, weil es tatsächlich kein Verdienst gab. Die Engel können nicht wahrnehmen, was nicht existiert. Es ist also ein reiner Akt der Güte Gottes, die ihnen den Rang der Martyrer verleiht, aufgrund der Tatsache, dass sie für Gott gestorben sind. Es ist also ein Akt, der einzig auf die unendliche Güte Gottes begründet. Das wird von Dom Guéranger in eine etwas poetischen aber doch treffende und schöne Art dargelegt.

Der Heilige Felix, Die heiligen unschuldigen im Quito.

„Du findest gefallen aus dem Munde der Neugeborenen und der Kinder Dein Lob entspringen zu lassen, sagt die Heilige Schrift. Welches Lob ist es? Die Engel sangen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind. Dies ist sicher das erhabenste Lob. Es wird aber nur dann vollständig sein, wenn der, der kommen soll, sagen wird: ,Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn das Himmelreich ist derer, die ihnen gleich sind‘. Friede den Menschen selbst denen, die von ihrem guten Willen kein Gebrauch machen konnten. So tief ist das Geheimnis meiner Barmherzigkeit.“

Dies ist auch ein sehr schöner Gedanke: „Friede denen, die guten Willens sind, nicht wahr? Doch Friede den Menschen guten Willens ist etwas, was selbst den Menschen gegeben werden soll, die keinen Willen hatten. Dies kommt aus dem Reichtum der Barmherzigkeit Gottes. Und deshalb sind sie heilige.

So haben wir eine Legion unschuldiger im Himmel, die ständig für uns beten.

Hier versteht man besser, wie die Welt dem Heilsplan Gottes nachkommt. Wenn man bedenkt wie viele getaufte Kinder täglich schuldlos sterben und sofort in den Himmel kommen; in einer Großstadt, in der so viele schlechte und unbußfertige Menschen sterben, gibt es auch täglich viele Seelen, die getauft und unschuldig in den Himmel kommen und deshalb Heilige sind und es werden mit dem Wachsen der Bevölkerung immer mehr.

So werden die Throne der gefallenen Engel, die sie leer zurückgelassen haben, allmählich wieder von den Gerechten, die in den Himmel kommen, besetzt.

Außerdem sollten wir uns noch an folgendes erinnern: Wenn jemand in seiner Familie einen kanonisierten Heiligen hätte, wäre er sicher ein großer Verehrer dieses Heiligen. Es ist aber durchaus möglich, dass fast jede Familie Heilige im Himmel hat. Denn in fast jeder Familie oder in der Verwandtschaft gibt es Kinder, die früh gestorben und vor dem Tod noch getauft wurden und deshalb in den Himmel gekommen sind. Diese Kinder haben im Himmel den klaren Verstand einer geretteten Seele, die in der Anschauung Gottes lebt und deshalb sollten wir sie auch als unsere Fürsprecher bei Gott anrufen.

Wenn wir also in Schwierigkeit sind, sollten wir uns an diese Kinder aus unserer Familie erinnern, denn sie sind die natürlichen Patrone und Beschützer unserer Familie.

 

Santo do Dia – 28.12.1965

 

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von Plinio Corrêa de Oliveira

„Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und siehe des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht; siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr“ (Lk 2,8-11).

Verkündigung an die Hirten von Thomas Cole.

Zu mitternächtlicher Stunde hatte die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht. Über den Herden ringsum lag Ungewissheit, Gefahr. Von der Müdigkeit übermannt, war der eine oder andere Hirte sogar eingenickt. Andere aber ließen Eifer und Pflichtbewusstsein nicht schlafen. Sie wachten. Wahrscheinlich beteten sie auch, dass Gott die lauernden Gefahren von ihnen fernhalten möge.Plötzlich erschien ihnen ein Licht und „die Klarheit des Herrn leuchtete um sie“. Die Angst vor Gefahren löste sich auf. Und es wurde ihnen die Lösung aller Probleme und Gefahren verkündet. Doch vielmehr als die Probleme und Gefahren einiger armen Herden oder ein Häuflein Hirten. Vielmehr als die Probleme und Gefahren, die die weltlichen Interessen ständig bedrohen. Ja, es wurde ihnen die Lösung der Probleme und Gefahren verkündet, die das bedrohen, was der Mensch am wertvollsten und edelsten besitzt: seine Seele. Probleme und Gefahren, die nicht die Güter dieses Lebens bedrohen, die früher oder später vergehen werden, sondern das ewige Leben, in das der Erfolg wie die Niederlage kein Ende haben werden.

Ohne den Anspruch eine Exegese dieses heiligen Textes machen zu wollen, komme ich nicht umhin anzumerken, dass diese Hirten, ihre Herden und die Dunkelheit uns die Lage der Welt am ersten Weihnachtsfest in Erinnerung rufen.

Zahllose Geschichtsquellen aus jener fernliegenden Zeit berichten von einem weitverbreiteten Gefühl unabwendbaren Missgeschicks, herbeigeführt durch das wirre Zusam-menspiel misslicher Probleme, aus denen es keinen Ausweg mehr zu geben schien, eine Endstation mit Aussicht allein auf Chaos und Vernichtung.

Wenn die damaligen Menschen den Weg betrachteten, den sie seit den ersten Tagen auf dieser Erde bis dann zurückgelegt hatten, konnten sie verständlicherweise einen gewissen Stolz verspüren. Sie hatten einen Höhepunkt der Kultur, des Reichtums und der Macht erreicht. Wie weit waren die großen Völker des Jahres 1 unserer Zeitrechnung – vor allem die römische Supermacht – entfernt von den primitiven Völkern, die durch die Weiten umherirrten, der Barbarei anheimgefallen waren und von allen möglichen feindlichen Faktoren gegeißelt wurden. Allmählich bildeten sich die Nationen, sie nahmen ein eigenes Gesicht an, brachten eigene Kulturen und Institutionen hervor, bauten Straßen, begannen mit der Seefahrt und verbreiteten überall die Früchte ihrer Arbeit. Es gab wohl auch Missbrauch und Unordnung. Die Menschen bemerkten dies aber nicht so recht, denn jede Generation leidet unter einer außerordentlichen Gefühllosigkeit für die Übel ihrer Zeit.

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Das schlimmste an dieser Lage der alten Welt war nicht das Fehlen irgendwelcher Dinge. Im großen und ganzen hatten die Menschen, was sie brauchten. Aber nachdem sie hart um die Mittel zum Glück gekämpft hatten, wussten sie nichts damit anzufangen. Alles, was sie sich so lange und unter größten Entbehrungen erwünscht hatten, hinterließ nun in ihrer Seele nichts als eine ungeheure Leere. Ja, oft bedrückte es sie sogar. Denn Macht und Reichtum, aus denen man keinen Nutzen zu ziehen versteht, machen nur Arbeit und bringen Sorgen.Dunkelheit lag also über die Menschheit. – Und was taten die Menschen in dieser Dunkelheit? – Sie taten das, was sie immer tun, wenn es Nacht wird: Die einen laufen den Ausschweifungen nach, andere geben sich dem Schlaf hin. Wieder andere aber – und es sind ihrer nur wenige! – machen es wie die Hirten: Sie wachen und halten Ausschau nach den Feinden, die aus dem Dunkel heraus angreifen. Sie halten sich bereit zum harten Widerstand. Ihre Augen hängen am dunklen Himmel, und sie beten. In ihrer Seele trösten sie sich mit der Gewissheit, dass endlich die Sonne wiederkehren wird, um die Dunkelheit zu vertreiben und mit ihr all die Feinde, denen die Nacht Unterschlupf gewährte und Anreiz zum Verbrechen war.Unter den Millionen Menschen jener vergangenen Zeiten, die sich unter der Last müßiger Kultur und unnützen Überflusses abquälten, gab es auch Auserwählte, die ein Auge hatten für all den Sittenverfall, das Unglaubwürdige dieser Ordnung, die den Menschen umzingelnden Gefahren und vor allem auch für die Sinnlosigkeit all dieser auf Götzendienst fußenden Kulturen.

Diese außerordentlichen Geister kannten nicht unbedingt eine besondere Bildung oder eine hervorragende Intelligenz als ihr eigen. Der Scharfsinn, der es einem Menschen erlaubt, die großen Zusammenhänge, die großen Krisen und ihre großen Lösungen zu erkennen, ist ja nicht unbedingt das Ergebnis eines durchdringenden Verstandes, vielmehr kommt es dabei auf die Redlichkeit der Seele an.

So erkannten die redlichen Menschen sehr wohl die Lage, denn für sie ist Wahrheit Wahrheit und Irrtum ist Irrtum; das Gute ist für sie gut, und das Schlechte ist schlecht. Ihre Seele lässt sich nicht von der Ordnungslosigkeit ihrer Zeit anstecken, sie lassen sich nicht vom Spott und Ausgestoßensein einschüchtern, mit denen die Welt den Nichtkonformisten begegnet. Von dieser Art waren diese seltenen und ein wenig überall verstreuten Seelen, die da in der Nacht wachten, beteten, kämpften und auf Rettung hofften, es waren Herren und Diener darunter, Greise und Kinder, Weise und des Schreibens und Lesens Unkundige.

Und die Rettung erschien zuerst den treuen Hirten. Aber dann, nach all dem Geschehen, von dem uns die Evangelien berichten, strömte sie auch hinaus über die engen Grenzen Israels und erschien als das große Licht für all diejenigen auf der ganzen Welt, die sich nicht mit der Flucht in Ausschweifungen oder mit einem stupiden Schlafzustand begnügen wollten.

Als Jungfrauen, Kinder und Greise, Hauptmänner, Senatoren und Philosophen, Sklaven, Witwen und Machtinhaber sich zu bekehren begannen , fiel über sie die Zeit der Verfolgungen. Doch keine Gewalt konnte sie brechen. Und als sie in der Arena dem Kaiser, den johlenden Massen und den Tieren mit Stolz gegenübertraten, sangen die Engel des Himmels: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind.

Diesen himmlischen Gesang hörte kein Ohr, doch er rührte die Seelen. Das Blut dieser sanften und unbeugsamen Helden verwandelt sich so in Samen neuer Christen.

Die alte Welt der Anbeter des Fleisches, des Goldes und der Götzen starb dahin. Eine neue Welt zog herauf, gestützt auf Glauben, Reinheit, Enthaltsamkeit und Hoffnung auf das Himmelreich.

Unser Herr Jesus Christus wird alles lösen.

Gibt es heute echte Menschen guten Willens, die in der Finsternis wachen, anonyme Kämpfer, die ihren Blick zum Himmel richten und mit unzerstörbarer Sicherheit auf das Licht warten, das wiederkommen wird?

Ja, es gibt sie, genau so wiwe zur Zeit der Hirten. Diesen echten Menschen guten Willens, diesen wahren Nachfolgern der Hirten von Bethlehem sage ich, sie mögen die Worte des Engels wie an sie gerichtet verstehen: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird“.

Es sind prophetische Worte, die in den Verheißungen Marias in Fatima widerklingen. Es kann der Kommunismus seine Irrtümer überall verbreiten, den Gerechten Leiden zufügen, am Ende aber – prophezeite die Mutter Gottes in der Mulde von Iria – wird Ihr „unbeflecktes Herz triumphieren“.

Dieses große Licht wünsche ich als kostbares Weihnachtsgeschenk allen Lesern, vor allem aber allen Menschen echten guten Willens.

 

(Freie Übersetzung aus „Folha de S. Paulo“ 26.12.71)

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