Opferbereitschaft

08/08/2019

In den Zeiten, in denen diese besonderen Gruppen gediehen und ihre Aufgaben erfüllen konnten, durchdrang der Geist ihrer ständigen persönlichen Opferbereitschaft und Disziplin die gesamte Gesellschaft und gab für alle den Ton an; dies war für alle eine Hilfe bei der Kontrolle und Zähmung ihrer ungeordneten Leidenschaften. Durch diesen Geist wurden die Barbaren zunächst mit Waffengewalt und dann durch Gebet und Buße unter dem freundlichen und großzügigen Einfluss der Kirche zivilisiert und kultiviert.

Taufe Chlodwigs I

Summerfield Ballwin fasst dies folgendermaßen zusammen: „Es war der Weg des Kreuzes . . . der die Köpfe und die Herzen des Christentums beschäftigte.”1 Dieser Geist der Entsagung durchdrang die Wirtschaft, die Kunst und die Gedankenwelt und verlieh allem Menschlichen Wert, Sinn und Schöheit.

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1 Summerfield Ballwin, Business in the Middle Ages (New York: Cooper Square Publishers, 1968), 5.

Rückkehr zur Ordnung: Von einer hektischen, getriebenen Wirtschaft zu einer organischen christlichen Gesellschaft, von John Horvat. Kapitel 49

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Homilie des Papstes Paul VI. für die Messe in der Basilika des Heiligen Lorenz al Verano am 2.11.1963:

„Wir haben die Gewohnheit, immer nach vorne zu sehen und schätzen die Verdienste von gestern oftmals gering; wir sind wenig geneigt, dankbar zu sein dem Andenken und der Verbundenheit mit unserer Vergangenheit, ebenso der Treue, die wir der Vergangenheit schulden und den Taten, die – von einer Generation ausgehend – der nächsten folgen, Respekt zu erweisen. Man kann häufig beobachten, daß die Menschen sich ge­wöhnlich von ihrer Vergangenheit absetzen, was die Ursache von Unruhe, Angst und Unsicherheit ist.

Sankt Laurentius vor den Mauern.

Ein gesundes Volk, ein christliches Volk, steht viel mehr zu denen, die uns vorausgegangen sind. Es bedenkt die Logik der Ereignisse, von denen es seine eigenen Erfahrungen ableiten muß und zu gleicher Zeit entzieht es sich nicht der schuldigen Pflicht, diese anzuerkennen und sie gerecht zu be­urteilen.[1]

[1] Idem, S. 276-277.

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Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira, DOKUMENTE VI, #4

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Aus der Ansprache Papst Pius’ XII. an die Professoren und Schüler des Lizeums Ennio Quirino Visconti in Rom, am 28.2.1957:

Elena von Montenegro und Marie José von Belgien, die bei der Audienz mit Papst Pius XII. im Quirinalspalast im Dezember 1939 vom Privilège du blanc Gebrauch machten.

„Gerechterweise wurde festgestellt, daß eine der Charakteristika der Römer der Respekt vor den Traditionen ist, gleichsam ein Geheimnis der dau­ernden Größe der Ewigen Stadt. Dieser Respekt bedeutet keine Festlegung auf von den Zeiten überholte Formen; er erhält vielmehr am Leben, was sich jahrhundertelang als gut und fruchtbar erwiesen hat. So verhindert die Tradition absolut nicht den gerechtfertigten und glücklichen Fort­schritt, sondern ist zu gleicher Zeit ein kräftiger Ansporn, am rechten Weg zu bleiben; sie bremst die Abenteuerlust, die geneigt ist, unüberlegt jede, wie immer geartete Neuerung zu übernehmen. Sie gibt auch, wie man zu sagen pflegt, das Alarmzei­chen gegen den Niedergang.[1]

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[1] Discorsi e Radiomessaggi di Sua Santità Pio XII, Tipografia Poliglotta Vaticana, Bd. XVIII, S. 803.

Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira, DOKUMENTE VI, #2

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Die wirklichen Freunde des Volkes sind Traditionalisten

27 June 2019

Aus dem Brief des hl. Papstes Pius X. Notre Charge Apostolique vom 25.8.1910: „Auf jeden Fall sollten sich diese Priester (die sich den Werken der katholischen Aktion widmen) im Gewirr der modernen Ideen nicht durch das Gaukelbild einer falschen Demokratie verleiten lassen; sie sollten nicht die Rhetorik der schlimm­sten Feinde der Kirche und des Volkes […]

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Einer der häufigsten und schwersten Fehler der modernen Soziologie ist die Unterschätzung der Tradition

13 June 2019

Ansprache Papst Pauls VI. an Pilger slowakischer Abstammung aus verschiedenen Ländern, vor allem aber aus den Vereinigten Staaten und Kanada (14.9.63), zum elfhundertjährigen Jahrestag der Ankunft der Heiligen Cyrill und Methodius in Mähren: „Es ist für die katholische Erziehung charakte­ristisch, aus dem Geschichtsstudium nicht nur Ele­mente der Kultur und Erinnerungen an vergangene Zeiten zu empfangen, […]

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Die Heimkehr

23 May 2019

Wir haben das Gespenst einer großen Krise heraufbeschworen, deren unmittelbare Ursache der bevorstehende Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems ist, der ein Zerbrechen unseres nationalen Konsenses und unseres “American way of life” zur Folge haben wird. Diese Krise wird eine große materielle Verwüstung anrichten, doch ihre schlimmsten Auswirkungen werden spiritueller Natur sein. Obwohl wir auch einige praktische Richtlinien […]

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Groß ist der Einfluß unserer Abstammung auf unsere Handlungen

9 May 2019

Aus den Totengebeten für Philippe-Emmanuel von Lothringen, Herzog von Mercoeur et Penthièvre, gehalten vom hl. Franz von Sales (1567-1622), Fürst-Bischof von Genf und Kirchenlehrer, am 27. April 1602 in der Kathedrale Notre-Dame zu Paris: „Immer ist es Gott selbst, der in uns unsere vollständige Errettung bewirkt, deren großartiger Baumeister Er ist: Er erteilt seine Gnadengaben […]

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Die sichtbare Gemeinschaft der Gläubigen

25 April 2019

Obwohl auch wir der Ansicht sind, dass die Sphäre der Kirche hauptsächlich im spirituellen Bereich liegt, ist es eine Tatsache, dass die Kirche auch eine sichtbare Gemeinschaft der Gläubigen ist. Sie ist eine lebendige Kraft, eine organisierte hierarchisch geordnete Institution und ein öffentliches Forum, mit enormem Einfluss auf die Gesellschaft und damit auf die Geschichte. […]

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Das höchste Gu

11 April 2019

Da sich der Staat mit dem Gemeinwohl aller seiner Mitglieder beschäftigt, haben Aristoteles und katholische Autoren von Augustinus aufwärts den Staat als die höchste und wichtigste irdische Form der gesellschaftlichen Vereinigung angesehen. Dies ist der Grund, warum so viele sogar bereit waren, ihr Leben für seinen Fortbestand zu geben. Ein Staat dieser Art ermöglicht es […]

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Der Staat — Schutzmacht der allgemeinen Ordnung

28 March 2019

Als oberste Instanz stellt der organische Staat für diese Föderation die Einheit und die entsprechenden Rahmenbedingungen her. Weit davon entfernt, das Machtmonopol des modernen Staats für sich zu beanspruchen, ist der organische Staat nicht daran interessiert, diese untergeordneten Gruppen zu zerschlagen oder zu unterwerfen. Im Gegenteil, er arbeitet daran, die allgemeine Ordnung, die sie trägt, […]

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Maria, Josef und natürlich Jesus stammen aus königlichem Geschlecht

14 March 2019

Aus einer Predigt des heiligen Bernhardin von Siena (1380-1444) über den heiligen Josef: „Erstens bedenken wir den Adel seiner Gattin, das heißt, der Allerheiligsten Jungfrau. Die Glückselige Jungfrau ist das alleredelste aller Ge­schöpfe, die je in menschlicher Natur existiert haben mögen, die tatsächlich oder möglicherweise erschaffen worden sein könnten. Nach dem hl. Matthäus (1. Kap.) […]

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Adel ist eine Gabe Gottes

28 February 2019

Adelige Herkunft, eine wertvolle Gabe Gottes Adel ist eine Gabe Gottes Aus der Ansprache Papst Pius’ IX. an das Patriziat und den römischen Adel vom 17. Juni 1871: „Eines Tages stellte ein Kardinal, ein römischer Fürst, einen seiner Neffen, einem Unserer Vorgän­ger vor, der bei dieser Gelegenheit eine große Wahrheit verkündete: Die Throne erhalten sich […]

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Rückkehr zu den Gesetzen der Ehre

14 February 2019

Dieser Widerstreit zwischen entgegengesetzten Regeln ist nicht neu. Schon seit langer Zeit reflektiert die Geschichte zwei Seiten, zwei Lebensstile, zwei wirtschaftliche Ansätze, die sich gleichsam miteinander in einem ständigen Kampf befinden. Auf der einen Seite sehen wir die Herrschaft des Geldes, beruhend auf einer Reihe säkularer Werte wie Quantität, Funktion, Effizienz und Nutzen. Diese Regel […]

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