Im Erlaß Fin dalla Prima vom18.12.1903, faßt der hl. Papst Pius X. in folgender Weise die Lehre Papst Leos XIII. über die sozialen Unterschiede zusammen:


“I. Die menschliche Gesellschaft – wie Gott sie eingerichtet hat – ist aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt, so wie der menschliche Körper aus verschiedenen Gliedern besteht; sie alle gleich zu machen, ist unmöglich und würde die Destruk­tion der Gesellschaft selbst bedeuten (Enzyklika Quod Apostolici muneris).

II.  Die Gleichheit aller Gesellschaftsglieder besteht einzig darin, daß alle Menschen ihren Ur­sprung in Gott dem Schöpfer haben, daß sie durch Jesus Christus erlöst sind und genau nach dem Maß ihrer Verdienste und Vergehen von Gott ge­richtet und belohnt oder bestraft werden (EnzyklikaQuod Apostolici muneris).

III. Daher kommt es, daß es den Anordnungen Gottes entspricht, wenn es in der menschlichen Gesellschaft Herrscher und Untertanen, Arbeit­geber und Arbeitnehmer, Reiche und Arme, Ge­lehrte und Unwissende, Adelige und Nichtadelige gibt, die alle, durch das Band der Liebe geeint, ein­ander beistehen, ihr letztes Ziel im Himmel und ihr leibliches und seelisches Wohlergehen hier auf Erden zu erlangen (Enzyklika Quod Apostolici muneris).

(Acta Sanctae Sedis [Rome: Ex Typographia Polyglotta, 1903-1904], Vol. 36, p. 341.)

Plinio Corrêa de Oliveira, Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen von Papst Pius XII. (Wien, Österreich: Österreichische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum, 2008), Dokumente V, S. 302.

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Weihnachten

24/12/2012

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Am 21. Oktober 1789 rottete sich das Volk vor dem Hause des Bäckers François zusammen: eine alte Frau klagte, er halte viel Brot verborgen. Die Nachbarn riefen vergebens, er sei ein Ehrenmann, er tue vieles für die Armen, er backe täglich in sieben Öfen und verweigert niemanden Brot. Das Volk wollte nichts hören.
Die Bürgerwehr führte ihn auf das Stadthaus vor den Polizei-Ausschuss der Gemeinde, der ihn verhörte und sogleich sich von seiner Unschuld überzeugte, aber vor dem Drohen der Menge, die den Grèveplatz füllte, sie nicht anzuerkennen wagte: man müsse ihn in die Abtei führen, denn es sei, wenn er schuldig, sehr wichtig, die Teilnehmer an der Verchwörung kennen zu lernen.
Allein draußen hies es, treulose Beamte wollten den Frevler  dem Zorne des Volkes entreißen, das dürfe man nicht dulden. Die Menge drängte in das Ratszimmer, entriss der Wache den Angeklagten, und hing ihn am nächsten Laternenpfahl auf, ohne das die Nationalgarde vor dem Rathaus sich regte.
Der man lebte noch, als man ihn am Strick wieder herunterließ; man schnitt ihm den Kopf ab und trug denselben auf einer Pike durch die Straßen.

(Aus „Weltgeschichte“ von J. B. Weiss)

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In memoriam S.k.u.k.H. Erzherzog Otto von Österreich (1912 – 4.Juli 2011)

3 July 2012

Versehen mit den Sterbesakramenten, entschlief Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Dr. Otto von Habsburg-Lothringen in den frühen Morgenstunden des 4. Juli 2011 friedlich im Kreise seiner Familie bei sich zu Hause in der Villa Austria in Pöcking bei Starnberg, Bayern. Geboren am 20. November 1912 in Reichenau, Niederösterreich, war Erzherzog Otto von Österreich der Erstgeborene […]

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Franz Joseph, Kaiser von Österreich-Ungarn, wäscht die Füße der Armen am Gründonnerstag

5 April 2012

Im Jahr 1850 nahm Franz Joseph zum ersten Mal als Kaiser an der Zeremonie der Fußwaschung des Gründonnerstags teil. Der Personaloberst und die Prälaten des Hofes wählten zwölf arme alte Männer der Stadt Wien, brachten sie in die Hofburg und ließen sie im Festsaal auf einem erhöhten Podest Platz nehmen. Dort, vor einem geladenem Publikum, […]

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Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Georg Friedrich von Preußen

29 January 2012

Beim Festakt am 24. Januar 2012 im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt sprach Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Georg Friedrich von Preußen über König Friedrich II., dessen 300. Geburtstag am 24. Januar begangen wurde. Der Chef des Hohenzollernhauses sprach über seine Vorfahren ebenso wie über seine Familie und regte dabei alle an, über ihre eigene Familie nachzudenken.

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Christlicher Fürstenspiegel des hl. Augustinus

10 November 2011

Denn wir preisen manche christlichen Kaiser nicht darum glücklich, weil sie länger regierten oder eines sanften Todes starben und ihren Söhnen die Herrschaft hinterließen, oder weil sie die Feinde des Staates niedergeworfen und bösartige Bürgeraufstände entweder verhütet oder unterdrückt haben. Solche und andere Gnadengaben und Tröstungen dieses sorgenvollen Lebens konnten auch Dämonenverehrer empfangen, die am […]

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Königin Maria Klothilde von Sardinien

23 September 2011

Sie war am 23. September 1759 zu Versailles geboren. Ihr Vater war der Dauphin Ludwig, der Sohn des damals regierenden Ludwig XV. und Schwester des späteren Königs Ludwig XVI. An einem duch seine Sitelosigkeit verrufenen Hofe bewahrte ihr Vater Tugend und Frömmigkeit. Schon im Jahre 1767 war Klothilde, die in der Furcht des Herrn aufgewachsen war, eine […]

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Zeremoniell der Beisetzung von Erzherzog Otto von Habsburg-Lothringen

13 July 2011

Die traditionelle Zeremonie für die Beerdigung von Kaisern und Erzherzogen des Hauses Habsburg ist ein herrliches Beispiel vom tiefgreifenden Einfluß des Christentums auf diese “erste Familie der Christenheit” und ein leuchtendes Glaubenszeugnis für Christen in der ganzen Welt, nicht nur in Österreich. Folgendes Zeremoniell wird am 16. Juli 2011, Fest Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel, […]

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In memoriam S.k.u.k.H. Erzherzog Otto von Österreich (1912-2011)

11 July 2011

Versehen mit den Sterbesakramenten, entschlief Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Dr. Otto von Habsburg-Lothringen in den frühen Morgenstunden des 4. Juli 2011 friedlich im Kreise seiner Familie bei sich zu Hause in der Villa Austria in Pöcking bei Starnberg, Bayern. Geboren am 20. November 1912 in Reichenau, Niederösterreich, war Erzherzog Otto von Österreich der Erstgeborene […]

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Franz Joseph, Kaiser von Österreich-Ungarn, wäscht die Füße der Armen am Gründonnerstag

13 March 2011

Im Jahr 1850 nahm Franz Joseph zum ersten Mal als Kaiser an der Zeremonie der Fußwaschung des Gründonnerstags teil. Der Personaloberst und die Prälaten des Hofes wählten zwölf arme alte Männer der Stadt Wien, brachten sie in die Hofburg und ließen sie im Festsaal auf einem erhöhten Podest Platz nehmen. Dort, vor einem geladenem Publikum, […]

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In der Gesellschaft muß es Herrscher und Untertanen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Reiche und Arme, Gelehrte und Unwissende, Adelige und Nichtadelige geben

13 December 2010

Im Erlaß Fin dalla Prima vom18.12.1903, faßt der hl. Papst Pius X. in folgender Weise die Lehre Papst Leos XIII. über die sozialen Unterschiede zusammen: “I. Die menschliche Gesellschaft – wie Gott sie eingerichtet hat – ist aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt, so wie der menschliche Körper aus verschiedenen Gliedern besteht; sie alle gleich zu machen, […]

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