„Klerus, Adel und Volk“. Diese Dreiheit erinnert natürlich an die repräsentativen Versammlungen, die für das Funktionieren vieler Monarchien des Mittelalters und des Ancien Régime kennzeichnend sind: die Cortes (Ständeversammlungen) in Portugal und Spanien, die Generalstaaten in Frankreich, das Parlament in England usw.

Diese Versammlungen stellten eine rechtsgültige Vertretung der Nation dar, denn sie gaben getreulich die gesellschaftliche Gliederung wider.

Während der Aufklärung begannen andere politische und soziale Anschauungen maßgebliche Bereiche in den Ländern Europas für sich einzunehmen. Unter der Einwirkung eines falsch verstandenen Freiheitsbegriffes bewegte sich der alte Kontinent auf die Zerstörung der Zwischenglieder, die völlige Laizisierung des Staates und der Nation sowie auf die Bildung unorganischer Gesellschaften zu, die sich allein an einem quantitativen Kriterium ausrichteten: an der Zahl der Stimmen.

Dieser Wandel, der sich von den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts bis in unsere Tage erstreckt, begünstigte auf gefährliche Weise die Verkümmerung des Volkes zur Masse, worauf Papst Pius XII. in weiser Erkenntnis hinweist.

Kaufen Sie das Buch

Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten in den Ansprachen Pius’ XII. an das Patriziat und an den Adel von Rom von Plinio Corrêa de Oliveira Kapitel IV, Nr. 1, Pg. 35

Print Friendly, PDF & Email

{ 0 comments }

Von Plinio Correa de Oliveira

„Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Friede unter den Menschen guten Willens“ (Lk 2, 14).

Jedem Katholiken, der sich in die Betrachtung des heiligen Weihnachtsfestes vertieft, kommen über kurz oder lang die harmonievollen, erleuchteten Worte in den Sinn — fast würden wir sagen ins Ohr — mit denen die Engel den Menschen die große Neuigkeit der Ankunft des Erlösers singend verkündet haben. Und so wollen wir sie auch an der Krippe zu Füßen des Jesuskindes und in innigster Vereinigung mit Maria zum Leitfaden unserer Weihnachtsbetrachtung machen.

„Ehre“. Wie gut verstanden die Alten die Bedeutung dieses Begriffs, wie viele glanzvolle, mitreißende sittliche Werte sahen sie in ihm! Um sie zu erobern, hat so mancher König seine Herrschaft ausgebaut, hat so manches Heer dem Tode ins Auge geschaut, hat so mancher Weise sich mühevollen Studien hingegeben, hat so mancher Forscher sich in die furchtbarsten Einöden gewagt, hat so mancher Dichter seine schönsten Werke geschrieben, hat so mancher Musiker die klangvollsten Töne aus seinem tiefsten Innern hervorgeholt und hat sich schließlich so mancher Geschäftsmann an die gewaltigste Arbeit gemacht. Denn selbst im Reichtum sah man nicht nur den Aspekt des Überflusses, des Komforts und der Sicherheit, sondern auch den der Macht, des Prestiges – in einem Wort: der Ehre.

Das Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci.

Welche Bestandteile gehörten aber zu dem Begriff der Ehre? Einige waren Teil der Person selbst: hohes Streben, hervorragende Tugend, Ausübung besonderer Taten. Andere hatten mit dem zu tun, was wir heute die öffentliche Meinung nennen. Die Ehre wäre unter diesem Gesichtspunkt die allseitige, laut zum Ausdruck gebrachte Anerkennung der außerordentlichen Begabungen eines Menschen.

Was ist die Ehre wert? Inwieweit trägt der Wunsch nach Ehre dazu bei, eine Seele zu bereichern?

Ohne Zweifel wurden die materiellen Güter zu unserem Nutzen geschaffen, und der Mensch darf sie mit rechtem Maß und Ziel durchaus anstreben. Was wird man aber sagen, wenn er sie zu den höchsten Werten seines Daseins macht? Man wird ihn einen Krämer, einen Egoisten, einen Engherzigen heißen. Kurz gesagt, er wird denen zugerechnet, die in der heiligen Schrift mit dem Hinweis gebrandmarkt werden, ihr Gott sei der eigene Bauch (Phil 3, 19). Ihr Geist kümmert sich nur um das Körperliche, die wahren Güter der Seele verkennen sie und, wenn sie könnten, würden sie – wie Claudel einmal schrieb – die Sterne vom Himmel holen, um sie in Kartoffeln zu verwandeln.

Das einzig echte, feste, greifbare Ziel der menschlichen Gesellschaft würde in diesem Falle darin bestehen, ein sattes, angenehmes Leben zu ermöglichen. Alle Fragen, die sich um Religion, Philosophie, Kunst usw. drehen, wären lediglich von zweitrangiger, wenn nicht von überhaupt keiner Bedeutung.

Gerade hierin liegt für Millionen von Menschen die größte Versuchung, leben sie doch in einer Welt, für die der Begriff „Ehre“ fast völlig seinen Sinn verloren hat. Zwar gibt es das Wort noch in den Wörterbüchern und kommt manchmal sogar noch in der Umgangssprache vor, man könnte jedoch durchaus behaupten, dass es ein totes Wort ist. Und so wie dieses Wort außer Gebrauch gekommen ist, verschwinden nach uns nach auch die entsprechenden Bezugswörter wie Ruhm, Ansehen, Würde …

In einer Welt, in der alles, was zu einem materiell abgesicherten, reichen und satten Leben beiträgt, bis zum Aberwitz aufgewertet ist, erteilt uns der Herr bei Gelegenheit des Weihnachtsfestes eine höchst angebrachte, doppelte Lektion.

Betrachten wir einmal unter dem Gesichtspunkt eines bequemen Lebens die Heilige Familie. Der heilige Josef, Nachkomme eines königlichen Geschlechts, das längst Thron und Besitz eingebüßt hat, lebt in Armut. Die allerseligste Jungfrau findet sich in vollkommener Ergebenheit mit dieser Lage ab. Beide sind bemüht, in dieser Armut ein ordentliches, bescheidenes Leben zu führen, denn all ihr Sinnen und Trachten ist nicht auf wirtschaftlichen Aufstieg, Komfort und Vergnügen gerichtet, sondern allein Gott dem Herrn zu gefallen. Ihrem Kind hat die Heilige Familie als erste Wohnstätte nicht mehr zu bieten als eine Grotte, und ein Trog hat als Wiege zu dienen. Dennoch ist dieses Kind das menschgewordene Wort, bei dessen Geburt die Nacht zu leuchten beginnt, der Himmel sich öffnet und die Engel singen. Und aus weiter Ferne eilen weise Könige herbei, um ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe zu Füßen zu legen …

Welche Armut, und doch welche Ehre! Wirkliche Ehre, denn es geht nicht um das Angesehensein bei Menschen, die nur auf ihr Vorteil aus sind und andere lediglich nach ihrem Reichtum beurteilen, sondern um eine Ehre, die eine Art Abglanz der einzig wahren Ehre, nämlich der Ehre Gottes im höchsten Himmel, ist.

Die Heilige Familie, Cuzco Schule.

Man pflegt zu sagen, dass uns die Armut der Heiligen Familie in Bethlehem die Loslösung von den Gütern dieser Erde lehrt, und dies ist tausendmal richtig. Das heilige Weihnachtsfest ist aber außerdem ein klarer und deutlicher Hinweis auf die erhabene Lehre vom Wert sowohl der himmlischen als auch der sittlichen Güter, die ja auf Erden eine Art Abbild der himmlischen Güter sind.

Und die Güte? Verlangt sie nicht von einem, dass man „demokratisch“ denkt, sich mit den Unteren auf eine Stufe stellt, um ihre Liebe zu gewinnen?

Einer der verhängnisvollsten Irrtümer unserer Zeit liegt in der Vorstellung, dass sich Liebe und Respekt gegenseitig ausschließen, und dass ein König, ein Vater oder ein Lehrer umso mehr geliebt werden, je weniger Respekt ihnen gezollt wird. Das Gegenteil ist der Fall. Ein hohes Maß an Respektabilität kann, wenn sie von wahrer Gottesliebe durchdrungen ist, nur die Achtung und das Vertrauen der redlichen Menschen auf sich ziehen. Und wenn dies nicht geschieht, so liegt es nicht daran, dass die Respektabilität zu groß ist, sondern dass sie nicht auf Gottesliebe gegründet ist.

Die Verkündigung an die Hirten. Gemälde von Thomas Cole, 1834.

Die Lösung ist nicht in der Herabsetzung, sondern in der Erhebung ins Übernatürliche zu suchen.

Die wahrhaft übernatürliche Würde beugt sich hernieder, ohne sich herabzusetzen.

Die eigensüchtige, eingebildete Würde versteht es nicht, entgegenkommend zu sein und dennoch die Würde zu wahren. Wenn sie sich stark fühlt, erniedrigt sie die andern. Wenn sie sich schwach fühlt, erniedrigt sie sich aus Furcht selbst.

Die Heilige Familie, Cuzco Schule.

Stellen wir uns nun eine weltliche Gesellschaft vor, die von diesem hehren, majestätischen, starken Adel, dem Abglanz der Erhabenheit Gottes, ganz und gar durchdrungen ist. Eine Gesellschaft, in der so viel Hoheit unauflöslich mit einer unermesslichen Güte verbunden ist, dass mit wachsender Kraft und Hoheit auch die Barmherzigkeit und Güte zunehmen. Welch eine Sanftheit, welch eine Wonne – mit einem Wort, welch eine Ordnung! Jawohl, welch eine Ordnung … und welch ein Friede! Denn, was ist der Friede anderes als die Ruhe in der Ordnung? (vgl. Hl. Augustinus, XIX De Civ. Dei, Kap. 13)

Das Bestehen auf Irrtum und Bosheit, das Einigsein mit den Soldaten Satans, die scheinbare Verständigung zwischen Licht und Finsternis bringen, eben weil sie dem Bösen die Staatsbürgerschaft zugestehen, nichts als Unordnung und schaffen einen Zustand der Ruhe, der nur noch ein Zerrbild des wahren Friedens ist.

Den wahren Frieden finden wir allein bei den Menschen guten Willens, die aus ganzem Herzen die Ehre Gottes suchen.

Und deshalb verbindet die Weihnachtsbotschaft das Eine mit dem Anderen:

„Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Friede unter den Menschen guten Willens.“ (Lk 2, 14)

 

Print Friendly, PDF & Email

{ 0 comments }

Von Plinio Corrêa de Oliveira

Unsere feste Überzeugung des universalen Triumphes der Katholischen Kirche und einer bevorstehenden Wiederherstellung der christlichen Ordnung, könnte in Vielen einen – klaren oder unbewussten – Einwand aufkommen lassen: Wenn wir den enormen Verfall der Gegenwart betrachten, sind diese Hoffnungen nicht ein utopischer Traum, eine Phantasie, die sich nicht verwirklichen lassen?

Die Heilige Jungfrau hat in Fatima den Triumph ihres Unbefleckten Herzens versprochen. Plinio Corrêa de Oliveira erwähnte diese Schwierigkeit und bemerkte, dass eine zunehmende Zahl von Intellektuellen verschiedener Disziplinen – Soziologen, Philosophen, Politikwissenschaftler -, der Meinung ist, dass Utopien, also nicht realisierbare Vorstellungen, für die Menschen wichtig sind. Ein utopienloses Volk, sagen sie, hinterlässt keine Spuren in der Weltgeschichte. Es ist „gesünder“ für ein Volk hinter nicht zu verwirklichenden Utopien her zu gehen, als konkreten aber sterilen Realisierungen nachzueifern. Diese These sprach ihn an, fügte aber noch hinzu: „Eine Utopie hört auf Utopie zu sein im Hinblick auf das Übernatürliche, also auf das Wunder und die Gnade. Ohne die Gnade wäre sie eine bittere Vorstellung. Doch wir begeistern uns für solche Vorstellungen, wie z.B. für das Reich Mariens, für den in Fatima versprochenen Triumph ihres Herzens, stellen jedoch auch eine gewisse Unwahrscheinlichkeit dieses Triumphes fest. Doch mit der Gnade wird die ,Utopie‘ zur Wirklichkeit.“

Die Gelegenheit, in der dieser Gedanke einer verwirklichten Utopie am sichtbarsten und spürbarsten im Leben der Kirche und der Christenheit ist, ist die Heilige Nacht. In dieser über aller heiligsten Nacht ist nicht nur etwas Unerwartetes geschehen, sondern etwas total Undenkbares:

„Es ist als wenn durch die Allmacht Gottes etwas durchaus Unmögliches möglich geworden ist, und vom Himmel ein Gnadenstrom herabgeflossen ist, der all das, was wir für unmöglich hielten, nun wunderbare Wirklichkeit wurde.

Warum? – Weil ,aparuit Salvator Noster Domini Nostri Jesu Christi‘. Der Erlöser, der in einer Jungfrau Fleisch geworden ist und als Gott-Mensch geboren wird, und der Welt die Rettung von Sünde und Tod brachte, ist eine kühnste Wirklichkeit, als jedwede Utopie sich hätte vorstellen können. Doch sie wurde Wirklichkeit durch die Gnade, das Wunder und durch die Macht Gottes“, erklärt de Oliveira.

„Diejenigen, die denken, die konkrete und fühlbare Realität sei das einzig Wirkliche, merken nicht, dass sie die Realität vermindern, und dass sie ihre besten Seiten übersehen. Sie denken in gottlosen Maßstäben, als wenn Gott nicht existierte.

Wenn man jedoch einen tatsächlichen Glauben hat, ist alles anderes. Die angeblichen Utopien werden zu prachtvollen Wirklichkeiten.

Hiermit möchte einigen unter uns helfen ihre eigenen Kriterien zu korrigieren; sie müssen verstehen, dass man immer in Hinblick auf eine von Gott geschaffene Welt denken muss, eine Welt, die sich nach Gott hin richtet und Der von sich aus, durch Seine Engel und Heiligen aktiv im Weltgeschehen einwirkt.

Deshalb machen die außerordentlichsten Erhebungen des glaubenden Geistes die Wirklichkeiten möglich. Der größte Trost des menschlichen Lebens ist nicht den Traum eines neuen Wagens in Erfüllung gehen zu sehen oder etwas anderes erreicht zu haben, sondern die Verwirklichung seiner ,Utopien‘ zu erfahren.

Der Geist der Utopie im guten und echten Sinn des Wortes ist in Wirklichkeit der Geist des katholischen Glaubens.“[*]

Dies ist der Zusammenhang zwischen Weihnachten und Fatima. Die tausendjährige Verheißung über das Kommen eines Erlösers wurde Wirklichkeit am Heiligen Abend und übertraf die kühnsten Erwartungen aller glaubenden Menschen. Die Verheißung einer Zeit der Erhöhung der Kirche, wie sie in Fatima vorausgesagt wurde, wird auch in einer Form Wirklichkeit werden, die alle unsere prächtigen und wunderbaren Vorstellungen und Erwartungen übertreffen wird.

[*] Plinio Corrêa de Oliveira zum 100. Geburtstag

Freie Übersetzung einer Bandaufnahme eines Vortrages von Plinio Correa de Oliveira am 12. Oktober 1989.

Print Friendly, PDF & Email

{ 0 comments }

Weihnachtslieder

20 December 2018

 

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Das Glaubensbekenntnis des hl. Petrus Canisius

6 December 2018

Hl. Petrus Canisius S.J. (1521-1597), Niederländer und erster deutscher Jesuit der Deutschen Jesuitenprovinz, wird von der katholischen Kirche als der zweitwichtigste Apostel des katholischen Glaubens in Deutschland angesehen. Wegen der Klarheit und Eloquenz mit der er die Ansichten der Nicht-Katholiken bekämpfte, wurde er der „Hammer der Ketzer“ genannt. Er wurde von Papst Pius XI. 1925 […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Ball der Stadt Wien 1904

22 November 2018

Ein Empfang im Rathaus auf Einladung des Wiener Bürgermeisters. Im neugotischen Prunksaal bewegen sich Bürger, Militär und Aristokraten. Die Damen der Wiener Gesellschaft treffen mit Stadtbeamten und kirchlichen Würdenträgern zusammen. Die Eleganz und das Raffinement der Damentoilette entsprechen der Schönheit der prächtigen Uniformen. Man spricht halblaut begleitet vom Rascheln der Seide und der Fächer. Die […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Der Salon der Prinzessin Mathilde Bonaparte

8 November 2018

Rue de Courcelles, Paris, 1859 Sébastien Charles Giraud Château de Compiègne, Oise, Frankreich / Giraudon / The Bridgeman Art Library Prinzessin Mathilde liebte es, die verschiedensten Vertreter der Elite wie Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler um sich zu versammeln. „Dieser Salon ist der wahre Salon des 19. Jahrhunderts“, schrieben die Brüder Goncourt in ihrer Zeitschrift. Das gemütliche […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Die Person des Jakob im Lichte der Andacht zur Muttergottes

18 October 2018

Von Plinio Corrêa de Oliveira Die Abhandlung von der wahren Andacht zu Maria vom hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort – VIII. Teil KAPITEL – DAS BIBLISCHE VORBILD DER GANZHINGABE: REBEKKA UND JAKOB Kommentare von Plinio Corrêa de Oliveira In den Absätzen 184 bis 212 deutet der hl. Ludwig die Person des Jakob im Lichte […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Rückkehr zur Ordnung: Kindle Edition!

4 October 2018

Rückkehr zur Ordnung: Von einer hektischen, getriebenen Wirtschaft zu einer organischen christlichen Gesellschaft   Kindle Ebook – Jetzt als Download verfügbar. Rückkehr zur Ordnung beschäftigt sich mit Themen, die nicht nur in Amerika, sonder überall auf der ganzen Welt aktuell sind. Die moderne Wirtschaft steckt in einer tiefen Krise und dieses Buch identifiziert auf originelle […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Im Namen Christi Zu Sterben Oder Zu Töten Ist Nicht Verbrecherisch Sondern Glorreich

20 September 2018

Über die Zulässigkeit des Krieges gegen die Heiden hat der heilige Bernhard folgende leidenschaftlichen Worte geprägt: „Die Ritter Christi können mit ruhigem Gewis­sen den Kampf für den Herren führen, sie müssen keinesfalls, weder die Sünde des Todes des Feindes wegen, noch die Gefahr des eigenen Todes fürch­ten, denn in diesem Falle ist der erlittene Tod […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Die Ermordung der Prinzessin von Lamballe

6 September 2018

Am 3. September um 10 Uhr morgens kam die unglückliche Lamballe vors Gericht. Maria Theresia Louise von Savoyen-Carignan, geboren den 17. September 1749, seit dem Tode ihres Gemahls, Ludwig Alexander Josef Stanislaus von Bourbon-Penthièvre, Prinzen von Lamballe, nicht mehr vermählt, war sie Obersthofmeisterin der Königin (Marie Antoinette), welche sie wie eine Freundin liebte, und darum […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Rückkehr zur Ordnung Vorwort

23 August 2018

von Paul Herzog von Oldenburg “Diene der Ordnung und sie wird Dir dienen” – so lautet ein bekannter Spruch, der dem Hl. Augustinus zugeschrieben wird. Ordnung wird dabei als der Zustand definiert, in dem alles so funktioniert, wie es dem Wesen der Dinge und ihrem Zweck entspricht. Irgendeine Form von Ordnung ist immer notwendig – […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…

Konsensfindung

9 August 2018

Das beste Beispiel dafür, wie ein Konsens gefunden werden kann, ist die Familie. Inmitten der Freuden und Leiden des gemeinsamen Lebens ist die Familie eine Quelle intensiven Zusammenhalts, die auch Nicht-Familienmitglieder, wie zum Beispiel enge Freunde, fest einbinden kann. Die Familie wird durch jedes neu dazukommende Mitglied bereichert, das wie ein weiterer Stern in der […]

Print Friendly, PDF & Email
Read the full article…